DRECHSEL und die Geschichte
der Leiterplatte
Die Vorgeschichte
1780 entdeckt Luigi Galvani, ital. Arzt und Naturforscher
aus Bologna, die Kontraktion präparierter Froschmuskeln
beim Übertrag elektrischer Funken. Er weist nach, dass
diese Reaktion auch dann eintritt, wenn der Muskel mit
zwei verschiedenen miteinander verbundenen Metallen in
Kontakt gebracht wird. Seine Studien führen zur Ent-
deckung der elektrochemischen Elemente.
1924 geht R. Müller dem Grundprinzip der Leiterplatte
nach, indem er auf eine lackierte Tischlerplatte Metall-
streifen aufklebt.
1925 reicht Charles Ducas in Amerika ein Patentgesuch
zur Herstellung einer Leiterplatte ein. Die ersten ge-
druckten Schaltungen („aufgedruckte Schaltkreise“)
werden während des 2. Weltkrieges hergestellt.
1956 findet die Initialzündung für die deutsche und euro-
päische Leiterplattenfertigung statt. Der Ingenieur Fritz
Stahl fertigt bei den Ruwel-Werken in Geldern die erste
deutsche serienmäßige Leiterplatte („gedruckte Schaltung“)
für Radios. Heute kann man einen Prototypen dieser Platte
im Deutschen Museum in München anschauen.
Ende der 1960er Jahre ermöglicht die doppelseitige
Kupferbeschichtung erstmals komplexere Verdrahtungen.
In diese Zeit fällt auch die Gründung unserer Firma.
DRECHSEL und die Geschichte
der Leiterplatte
Drechsel Die Geschichte
1969 beginnt in der Garage der Firma Drechsel die
Firmengeschichte. Der Vater der heutigen Unternehmens-
inhaber gründet die Firma Erwin Drechsel Gedruckte
Schaltungen. Sein Ziel ist es, als Fertigungsbetrieb und
besonders auch als beratender Partner die Entwicklung
der Leiterplatten voranzutreiben. Er gehört zu den ersten
Pionieren bei der Herstellung von Gedruckten Schaltungen
in ein- und zweiseitiger Form.
1983 bezieht Erwin Drechsel das heutige Firmengebäude.
1985 übernehmen die Kinder des Firmengründers, Astrid
und Arnd Drechsel, die Firmenleitung. Mittlerweile hat sich
die Drechsel GmbH im Bereich kleiner und mittlerer Serien
mit hoher Qualität einen Namen gemacht und ist für Ihre
schnelle Lieferzeiten bekannt.
1994 nimmt die Drechsel GmbH den Posalux Multifor 10
in Betrieb. Mit dieser Präzisionsbohrmaschine werden
Kleinstbohrungen und Sacklöcher fast zum Kinderspiel.
1995 Der erste vollflexible Galvanoautomat zum Leiter-
bildaufbau erfüllt höchste Ansprüche an die Flexibilität
und höchste Qualitätsansprüche. Muster-Leiterplatten,
Kleinserien und Großserien können parallel durch die
Anlage gefahren werden.
1997 Eine neue Filteranlage läutet einen weiteren Schritt
zur stärkeren Umweltorientierung ein. Dank einer neuen
Ritzmaschine wird die Endbearbeitung der Leiterplatten
rationeller.
1998 Eine Lackgießanlage für ELPEMER-Lötstoplack und
eine Anlage für den Hot-Air-Levelling-Prozess (HAL) gehen
in Betrieb.
1999 Dank eines neuen CAD/CAM-Systems und eines
neuen Fotoplotters läßt sich die Bearbeitungszeit der
Layoutdaten optimieren.
2000 Der Ausbau der Produktionseinrichtung hat ein
neues, klares Ziel: Feinstleiterschaltungen unter 100 my.
2002 Mit 17 Mitarbeitern bedient die Drechsel GmbH
heute einen internationalen langjährigen Kundenstamm
und ist führend bei den zukunftsweisenden Methoden der
Leiterplattenfertigung. Wir bieten zum Beispiel beinahe
alle alternativen Endoberflächen an, die in den kommenden
Jahren die bleihaltigen HAL und galvanischen Zinn-
oberflächen ablösen werden.
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